caobita Es ist eigentlich wie jedes Mal: Eben noch war das Veröffentlichungsdatum nicht mehr als eine unwirkliche Ahnung am Horizont – und jetzt ist es plötzlich nur noch ein paar Tage entfernt. Und während es sich einerseits weiterhin komplett unwirklich anfühlt, werde ich andererseits langsam, aber sicher nervös. Im Klartext: »Das Geheimnis des Mahagonibaums« erscheint am 19. Juni im Aufbau-Verlag.

Obwohl es nicht meine erste Romanveröffentlichung ist, ist es doch in mehrfacher Hinsicht eine Premiere. Es ist mein erster Roman, der komplett ohne phantastische Elemente auskommt, meine erste Veröffentlichung bei einem Publikumsverlag (und einem Berliner noch dazu!) und auch das erste Buch, das wirklich ausschließlich in meinem geliebten Arequipa spielt.

Weitere Besonderheiten: In der illustren Reihe der Juni-Novitäten ist es offenbar das einzige Cover, in dem Blau nicht die dominante Farbe ist. Ha!

Und darum geht es:

Eine Liebe in Peru

Für Blanca geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird nach Peru reisen, um dort Fotografie zu studieren. Als ihre Großmutter ihr zum Abschied ein Bild der eigenen Mutter schenkt und sie bittet, herauszufinden, wohin Guadalupe in den Wirren des zweiten Weltkriegs verschwand, ahnt Blanca nicht, auf welch tragische Geschichte sie stoßen wird – von Verrat, Hoffnung und einer Liebe, die alles überwindet.

Eine alte Schuld, ein exotisches Land, das voller Rätsel steckt, und eine starke junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln.

Natürlich steckt noch viel mehr in diesem Buch: das farbenfrohe Kloster Santa Catalina beispielsweise, der Zauber alter Fotografien, die jüngere Geschichte Perús mit ihren dunklen Kapiteln. Und meine Lieblingsorte in Arequipa haben kleine Cameo-Auftritte – ich werde es mir nicht nehmen lassen, dazu noch ein wenig zu bloggen, aber alles werde ich vorab noch nicht verraten.

Ich liebe diese Geschichte jedenfalls sehr und bin sehr gespannt, wie sie angenommen werden wird. Und es ist umso schöner, dass ich den Erscheinungstermin des Romans nirgendwo anders feiern werde als in Arequipa.

Aber noch sind es ein paar Tage bis dahin, die ich mit Nägelkauen und Hibbeln verbringen werde. Und mit den kuriosen Albträumen, die mich vor jeder Romanveröffentlichung heimsuchen. Doch die gehören wahrscheinlich einfach dazu. Der Countdown hat jedenfalls begonnen!