Das Schweigen im Blog hat langsam Tradition. Was die Sache nicht besser macht. Tatsächlich sitze ich momentan an einigen (metaphorischen) Baustellen, die aber im Grunde alle erfreulich sind. Und die meisten davon haben – zumindest irgendwie – mit dem Schreiben zu tun.

Baustelle »Umzug«. Es ist soweit, meine Rückkehr nach Berlin steht unmittelbar davor, was bedeutet, dass meine Zeit in Bonn vorüber ist. Zwei Jahre, die wie im Flug vergangen sind. Einen umfassenden Rückblick auf diese Zeit, ein Fazit und einen Blick nach vorne gibt es demnächst noch in einem ausführlichen eigenen Eintrag – versprochen! Aber momentan beginne ich mit dem Umzugskistentetris, wickle mich mumienartig in meine zahllosen To-Do-Listen ein und fröhne der Abschiedswehmut, die bei aller Vorfreude auf Berlin doch auch irgendwie sein muss.

Baustelle »Masterarbeit«. Meine Kurse sind absolviert, aber die Masterarbeit muss noch geschrieben werden. Hier wartet also ein Berg Arbeit auf mich – Literaturrecherche, Lektüre, Grübeln, Schreiben, Schreiben, Schreiben. Ich freue mich darauf, und die ersten Weichen sind auch schon gestellt. Aber dass es einiges an Zeit und Arbeit kosten wird, ist mir klar.

NaNo_is_coming Baustelle »Lektorat & Überarbeitung«. Hier hab ich gleich zwei. Einerseits meinen Roman, der voraussichtlich im Frühjahr 2015 erscheinen wird – der Großteil der Arbeit ist getan, aber ein wenig Glattschliff und inhaltliches Auspolstern muss noch sein. Andererseits eine historische Kriminalnovelle, von der ich hoffentlich bald mehr erzählen darf. Die Korrekturfassung flatterte mir gerade erst ins Postfach und dürfte recht fix durchzuackern sein. Verraten kann ich immerhin schon, dass ihr euch auf ein Quotenalpaka freuen dürft. Ja, genau!

Baustelle »Leseprobe für einen historischen Roman«. Das ist die, bei der die Deadline am heißesten glüht. 40 Seiten Leseprobe sind schon geschrieben und sollten in den nächsten Tagen sorgfältig überarbeitet werden – großartige Anmerkungen meiner Betaleser machen es möglich! Und im Idealfall sollen bis Mitte Oktober noch einmal so viele Seiten hinzukommen. Das bedeutet aber im gleichen Atemzug Recherche ohne Ende.

Baustelle »Milonga!«. Die zweite Folge meiner Tango-Steampunkserie steht bereits in den Startlöchern, und ich schreibe fleißig weiter. Also, nicht gerade jetzt. Aber ich bin dabei, die verbleibenden Folgen zu plotten und freue mich wahnsinnig darauf, an Episode #4 weiterzuschreiben und meine verrückte Rasselbande im alternativen Südamerika wiederzusehen. Und fest steht, dass ich mich bis November so nah wie möglich an das große Serienfinale heranschreiben will, denn da gibt es ja auch noch …

Baustelle »NaNoWriMo«. Ja, es ist erst September. Und ja, das bedeutet, dass bis zum Beginn des Schreibwahnsinns im November noch einige Wochen bleiben. Und nochmals ja, das ist gut so. Denn ein wenig Zeit und Vorlauf brauche ich doch immer zum Plotten und Planen. Immerhin ist mir nach langer Ratlosigkeit mein diesjähriges Projekt zugelaufen, und die Vorfreude wächst mit jedem Tag. Ihr könnt sicher sein, dass ich bald mehr verraten werde. Nur soviel: Nachdem es das letzte Jahr schrägen Sci-Fi-Inkapunk gab, wird es dieses Jahr etwas klassischer in Richtung historischer Fantasy. Und das Setting lässt nicht nur mein Altamerikanistinnenherz höher schlagen …

 

 

 

 

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Bildnachweis: geralt/Pixabay